*Bericht vom 27. Forum Krampnitz*

Das erste IN Krampnitz und fast der gesamte Ortsbeirat war anwesend.
Die Moderatorin Frau Jönnichsen führte durch die Veranstaltung und übergab für die Eröffnungsworte an den Baubeigeordneten Hr. Rubelt.
Die Schulentwicklungsplanung wurde von Hr. Werner (Bereichsleitung Bildungsplanung Landeshauptstadt Potsdam) vorgestellt. Darin ging es z. B. um die Grundschule mit Hort ab nächstem Schuljahr.
Fr. Mallmann berichtete zum Nord-Gymnasium, auch Schwarz-Weiß Fahrland e. V. fand Erwähnung als Kooperationspartner. Fr Niemeyer stellte die Pläne für die Grundschule vor und Fr. Follmar den Hort. Dieser startet zusammen mit der Grundschule und alle dieser Schulkinder haben automatisch einen Hortplatz.
Dann wurde auf die geplante kleine Kindertagespflege für Kinder von 0-6 Jahre eingegangen. Eine größere kommunale KiTa soll je nach Bedarf im wachsenden Ortsteil folgen (evtl. 2027).
Durch das verantwortliche Architekturteam wurde das Projekt Gesamtschule Krampnitz West (zukünftiges Zuhause der Schule am Schloss) vorgestellt in der Schwedischen Allee. Dort wird nicht nur Platz zum Lernen geschaffen, sondern auch für Vereinssport und einen Jugendclub. Die Planung ist abgeschlossen, Baugenehmigung ist erteilt. Voraussichtlich ab 2028 ist eine Teilnutzung möglich, in 2029 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Nach all den Informationen gab es eine Fragerunde:
Das Nord Gymnasium bleibt nicht da wo es jetzt ist. Voraussichtlich ist das nur bis 2029 möglich und die weitere Planung ist noch nicht abgeschlossen. Hr. Rubelt versprach zusammen mit Hr. Wiegel, dem Beigeordneten für Bildung, die frühzeitige Information hierzu. Die Grundschule soll zum kommenden Schuljahr starten. Dies ist abhängig von Anmeldezahlen, wobei vor allem die Erstwünsche ausschlaggebend sind. Dann werden hier zunächst Erst- und Zweitklässler ein- und ausgehen und die Schule kann mit den Kindern zusammen wachsen.
Für die Regenbogenschule liegt eine Öffentlichkeitsbeteiligung am B-Plan aus (siehe Amtsblatt auch hier gepostet).
Erste „Neu-Krampnitz-Bewohner“ für 170 Wohneinheiten können dieses (Früh?)jahr je nach Fertigstellung der Häuser durch die BuWoG einziehen.
Zur ÖPNV-Versorgung gibt es weitere Stufen des Busvorlaufkonzepts, bis die Tram irgendwann fährt.

Nach so vielen Eindrücken bestand noch die Möglichkeit der Besichtigung des jetzigen Nord Gymnasium. Der Ortsbeirat bemüht sich darum, dass in einer der kommenden Ortsbeiratssitzungen jemand vom Schulamt zu Gast sein wird.

Antje Schulz für die BI_Fahrland
Foto: Jörg Walter

WAS wird mit der Grundschule Krampnitz?

Tina Lange, Mitglied der SVV und des OBR zum Thema:

Die Grundschule kann eröffnet werden, wenn genügend Anmeldungen für die erste Klasse vorliegen. Dazu müssen Eltern, die ihr Kind gerne auf die neue Grundschule in Krampnitz schicken möchten, diese Schule als ERSTWUNSCH auf der Schulanmeldung angeben.  Damit der Schulbetrieb starten kann, müssen mindestens zwei Klassen gebildet werden. Ggf. zieht dann auch die eine zweite Klasse mit um.