Gutshof in Satzkorn wird versteigert

Aktuell steht noch bis 31.1. der Gutshof in Satzkorn zu versteigerung. Alle Infos findet ihr im Exposé auf Immowelt.de. Es wäre aus Sicht der BI schön, wenn sich endlich ein*e Bieter*in finden würde, die das halb verfallene, traditionsreiche Gebäude vor dem weiteren Verfall retten würde und zu neuem Leben erweckt.

Planung der Straßenbahn nach Fahrland

Die Stadt hat die konkreten Planungen für die 7,2km lange Straßenbahnverlängerung vom Campus Jungfernsee über Krampnitz bis nach Fahrland-West (Regenbogenschule) begonnen. In 6 Jahren, 2025 soll die 1. Tram zu uns rollen. Bis dahin bleibt noch viel Arbeit und schon jetzt scheint klar zu sein – die Baukosten steigen. es stehen bereits 80 Millionen nur für den Bau im Raum. Erste aktuelle Beschlussfassungen seien wohl für die kommende Sitzung der Stadtverordneten Ende Januar geplant.

Die PNN berichten hier zum aktuellen Stand.

Noch ausführlicher berichtet die MAZ, hier ist sogar eine Karte dabei. Fakt ist, nach Fahrland soll auch ein Betriebshof kommen: „„Wir arbeiten daraufhin, dass Fahrland im Jahr 2025 angeschlossen ist und es muss das Ziel sein, dass es dann auch einen Betriebshof der Verkehrsbetriebe neben der Regenbogenschule gibt“, sagt Niehoff.“

Bauvorhaben Ketziner Str. – aktuelle ausführliche Berichterstattung

Im Magazin „Der Potsdamer“ ist ein ausführlicher Artikel zum Bauvorhaben in der Ketziner Straße erschienen, der viele Tatsachen noch einmal anschaulich erklärt und zusammenfasst. Wir empfehlen das Lesen unbeding.

Hier ein kleiner Auszug als Vorgeschmack:

„Doch die erwähnte „Berücksichtigung der Interessen des Allgemeinwohls“ in Bezug auf das Bauvorhaben sieht man auf Fahrländer Seite etwas differenzierter.  Die Einwohner Fahrlands sowie der Ortsbeirat haben der Verwaltung gegenüber ihren Unmut über die Bauplanung und das Zustandekommen des städtebaulichen Vertrages mehrfach zum Ausdruck gebracht. […] “ – bisher jedoch erfolglos.

… und zum Thema Kostenbetieligung für Infrasturktur (statt nur Wohnungsbau!) “ Mit anderen Worten: Weil die Firma Semmelhaack wie jedes andere Bauunternehmen dazu verpflichtet wurde, ein geregeltes B-Plan-Verfahren in Bezug auf ihr Bauvorhaben zu durchlaufen und die damit verbundenen Kosten zu tragen, sei es ihr nicht zuzumuten, die laut Potsdamer Baulandmodell verpflichtende Umlage für den Aufbau der sozialen Infrastruktur zu leisten.“

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

„Kurzfristiger“ kommunaler Kita-Neubau in Fahrland geplant

Schon vor über einem Jahr wurde seitens des damaligen Beigeordneten Mike Schubert (heutiger OBerbürgermeister) die Errichtung einer 2. Kita auf kommunalem Grund bis zum Sommer 2019 (Eröffnung zum Kitajahr 2019 im Herbst) zugesagt, und zwar am Standort Gartenstr./Mühlenring schräg gegenüber vom Nahkauf. Seitdem tat sich nicht viel, inzwischen verbleiben auch nur noch 8 Monate.

In der aktuellen Presse heißt es in einem PNN-Artikel, „fest eingeplant sind jedenfalls Gelder für schnell zu errichtende Typenbauten im Kita-Bereich […]. Dazu ist noch kurzfristig ein Kita-Neubau für Fahrland geplant. Die Zuschläge für diese Aufträge seien noch vor Weihnachten erteilt worden, sagte Richter. Nun hoffe man, dass bis zum Sommer Häuser in mit Stahl verstärkter Fertigbauweise errichtet werden können – als erste Kitas dieser Art in Potsdam. Sie sollen schnell und dennoch langfristig helfen, den stetig wachsenden Bedarf zu decken.“

Wir freuen uns, dass es nun vorwärts gehen soll, hoffen aber, dass die Qualität dieser „Fertigbauten“ dann auch stimmt und dass die geplante Eröffnung in 8 Monaten eingehalten werden kann.

Darüber hinaus wurde mit der Prüfung des kommunalen Betriebs der Kita (inzwischen wohl verworfen) viel Zeit verloren bezüglich einer Ausschreibung für eine private Trägerschaft, die es nun schleunigst aufzuholen gilt.