von Tina Lange | Donnerstag, 25. Februar 2021
Die Wappenabstimmung für unser Fahrländer Ortsteilwappen ist gestartet. Alle Wahlurnen und erste Flyer sind verteilt. Bis 31.03. kann jede*r Fahrländer*in über das Wappenabstimmen und einfach seinen Wahlschein in einer der Urnen im Ort einwerfen.
Die Flyer mit allen Informationen und den Wahlscheinen werden in die Briefkästen verteilt, liegen bei den 10 Wahlurnen im Ort mit aus, können aus den März-Ausgaben des Potsdamer und des Hevellers ausgeschnitten werden oder hier auch ausgedruckt werden (auf Vorder- und Rückseite).
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.
Tina Lange für den Ortsbeirat Fahrland
Hier noch die offizielle Pressmeitteilung dazu:
Fahrland begeht 2022 seine 825-Jahr-Feier. Der Ortsbeirat hat sich anlässlich dieser Feierlichkeiten überlegt, ein eigenes Wappen für Fahrland entwickeln und dann auch in die „Deutsche Ortswappenrolle“ eintragen zu lassen. Der Ortsbeirat Fahrland beschlosss in seiner Sitzung am 20. Januar 21 einstimmig, im März dieses Jahres einen Wettbewerb im Ortsteil darüber durchzuführen. Der Heraldiker Uwe Reipert hat für uns mehrere Entwürfe gestaltet, von denen die 3 Favoriten jetzt zur Abstimmung gestellt werden. Wappen repräsentieren ihren Ort durch prägende Symbole und tragen so zur stärkeren Identifikation mit dem Wohnort bei. Sie regen an, sich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinanderzusetzen und schaffen ein Zugehörigkeitsgefühl. Gleichzeitig sind sie auch ein Aushängeschild des Orts mit hohem Wiedererkennungswert.
Über das neue Fahrländer Wappen wollen wir vom Ortsbeirat jedoch nicht allein entscheiden, sondern laden alle Bürger*innen Fahrlands ein, über ihren Favoriten mit abzustimmen. Die Wappenabstimmung ist gestartet. Alle Wahlurnen und erste Flyer sind verteilt. Bis 31.03. kann jede*r Fahrländer*in über das Wappenabstimmen und einfach seinen Wahlschein in einer der Urnen im Ort einwerfen.
Die Flyer mit allen Informationen und den Wahlscheinen werden in die Briefkästen verteilt, liegen bei den 10 Wahlurnen im Ort mit aus, können aus den März-Ausgaben des Potsdamer und des Hevellers ausgeschnitten werden oder unter https://www.leben-in-fahrland.de/2021/02/25/abstimmung-fuer-fahrlaender-ortsteilewappen-gestartet/ auch doppelseitig ausgedruckt werden.
Unser endgültiges Wappen wird dann zur 825-Jahr-Feier im nächsten Jahr feierlich eingeweiht.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und darauf, dass Fahrland dann bald ein eigenes repräsentatives Wappen hat.
Tina Lange, Mitglied des Ortsbeirates und Initiatorin des Projekts
von Tina Lange | Donnerstag, 21. Januar 2021
Fahrland begeht 2022 seine 825-Jahr-Feier. Der Ortsbeirat hat sich anlässlich dieser Feierlichkeiten überlegt, ein eigenes Wappen für Fahrland entwickeln und dann auch in die „Deutsche Ortswappenrolle“ eintragen zu lassen. Der Ortsbeirat Fahrland beschlosss in seiner Sitzung am 20. Januar 21 einstimmig, im März dieses Jahres einen Wettbewerb im Ortsteil darüber durchzuführen. Der Heraldiker Uwe Reipert hat für uns mehrere Entwürfe gestaltet, von denen die 3 Favoriten jetzt zur Abstimmung gestellt werden. Wappen repräsentieren ihren Ort durch prägende Symbole und tragen so zur stärkeren Identifikation mit dem Wohnort bei. Sie regen an, sich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinanderzusetzen und schaffen ein Zugehörigkeitsgefühl. Gleichzeitig sind sie auch ein Aushängeschild des Orts mit hohem Wiedererkennungswert.
Über das neue Fahrländer Wappen wollen wir vom Ortsbeirat jedoch nicht allein entscheiden, sondern laden alle Bürger*innen Fahrlands ein, über ihren Favoriten mit abzustimmen. Unser endgültiges Wappen wird dann zur 825-Jahr-Feier im nächsten Jahr feierlich eingeweiht. Über den Wettbewerb wird im März über die örtliche Presse sowie Flyer informiert. Die Flyer werden von Mitgliedern der verschiedenen Ortsbeiratsfraktionen (BI Fahrland, SPD, DIE LINKE und Grüne) ehrenamtlich in die Haushalte verteilt und an mehreren Orten in Fahrland ausliegen. Dort werden dann auch Abstimmungsurnen bereitstehen, wo die Fahrländer*innen ihren Wahlzettel einwerfen können.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und darauf, dass Fahrland dann bald ein eigenes repräsentatives Wappen hat.
Tina Lange, Mitglied des Ortsbeirates und Initiatorin des Projekts
von Tina Lange | Dienstag, 3. November 2020
Erfolgreiche Kooperation der Ortsbeiräte von Fahrland, Uetz-Paaren und Satzkorn
Große Freude in den Potsdamer Ortsteilen Fahrland, Uetz-Paaren und Satzkorn! Am 30.10.2020 teilte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Havelland den beteiligten Ortsbeiräten mit, dass ihr Antrag auf Förderung von drei Mitfahrbänken in den jeweiligen Ortsteilen über das Förderprogramm „Kleine lokale Initiativen“ bewilligt worden ist. Aus 28 eingereichten Projekten wurden 12 ausgewählt, darunter das Projekt „Mitfahrbänke“.
Nach dem Beispiel von Priort, wo die seit 2019 betriebene Mitfahrbank erfolgreich funktioniert, werden die Bänke mit ausklappbaren Richtungsanzeigern nun im kommenden Jahr an zentralen Stellen in Uetz, Fahrland und Satzkorn aufgestellt. Die Finanzierung erfolgt anteilig über die Ortsteilbudgets und den durch die drei Ortsteile geteilten und nun bewilligten Förderbetrag in Höhe von 5000 €.
Susanna Krüger, stellvertretende Ortsvorsteherin von Satzkorn und Initiatorin des Antrags: „Wie schön, dass unsere Idee Anklang gefunden hat! Neben dem stündlichen Bus gibt es durch die Bänke bald eine weitere Möglichkeit, auch ohne eigenes Auto aus den Dörfern in die Stadt zu kommen. Das Mitfahren und Mitnehmen ist ganz einfach, schont die Umwelt und fördert den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Die nördlichen Ortsteile, Potsdam und Priort werden so besser untereinander vernetzt.“
von Redaktionsteam | Dienstag, 21. Juli 2020
Na das machen wir doch gern:
Liebe Damen und Herren der Bürger:innen-Initiative Fahrland,
im Rahmen meiner Masterarbeit an der Fachhochschule Potsdam habe ich eine Umfrage zur Bürger:innenbeteiligung in Potsdam erstellt, um herauszufinden, wie von Seiten der Öffentlichkeit die Beteiligungslandschaft in Potsdam wahrgenommen wird.
Als zentraler Akteur im Stadtteil Fahrland und mit entsprechendem Netzwerk verfügen Sie als Initiative über einen wertvollen Zugang zu den für meine Umfrage wichtigen Adressat:innen. Aus diesem Grund wollte ich Sie herzlichst um das Teilen meiner Umfrage im Stadtteil Fahrland im Rahmen Ihrer technischen Möglichkeiten bitten.
Die Beantwortung nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch und erfolgt anonym. Unter allen Teilnehmenden verlose ich einen 25 €-Gutschein für die Buchhandlung Viktoriagarten. Die Umfrage wird ab heute bis zum 20. September online sein.
Einen schönen Sommer und beste Grüße sendet
von Redaktionsteam | Sonntag, 12. Juli 2020
Im Moment geht es Knall auf Fall: Schon wieder liegt ein Babuungsplan für Fahrland aus, schon der 3. in kurzer Zeit. Aber wir haben uns die Zeit genommen und auch diesen kritisch geprüft und unsere Anmerkungen an die Stadt gesendet. Diese könnt ihr hier nachlesen. Alle Informationen der Stadt zum Bebauungplan findet ihr noch bis 06. August hier online – bis zu dem Datum kann auch Jede*r noch per Mail oder Post Stellungnahmen senden. Natürlich können auch Elemente von uns verwandt werden, wenn ihr unsere Meinung teilt.
Hier unsere Stellungnahme, die sich auf die 3. Kita, den Bau des altersgerechten Wohnens, die Aufwertung des Spielplatzes und die neue Zufahrt bezieht:
Wir begrüßen grundsätzlich die im Ortsbeirat bereits angekündigte und nun ausliegende Änderung des Bebauungsplanes, mit dem „Ziel der Planung […], die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung einer Kindertagesstätte und von Wohnraum für Menschen mit besonderen Wohnbedürfnissen sowie zur Sicherung einer öffentlichen Grünfläche mit der Zweckbestimmung ‚Spielplatz‘ zu schaffen“ (S. 26 der Begründung). Um dies bestmöglich erreichen zu können, bitten wir jedoch im Interesse des Ortes um Beachtung der folgenden Punkte:
1. Bau der Kindertagesstätte
Der Bau einer Kindertagesstätte an diesem Ort ist bereits seit vielen Jahren möglich, bisher jedoch leider nicht umgesetzt worden. Dies hat in den vergangenen Jahren bereits zu erheblichen Spannungen im Ortsteil geführt, da es zeitweise deutlich zu wenig Plätze gab. Wir haben Sorge, dass die Änderung des Bebauungsplanes auch jetzt nicht zum Bau der auf einer Teilfläche weiterhin vorgesehenen Kindertagesstätte führt. Daher fordern wir eine Zwangsverknüpfung der Wohnanlage für Menschen mit besonderen Wohnbedürfnissen mit dem Bau der Kita im Bebauungsplan sowie im Rahmen eines Städtebaulichen Vertrages. Über eine zeitliche Kopplung darf es nur möglich sein die Wohnanlage zu errichten, wenn zeitgleich auch die Kindertagesstätte errichtet (und in Betrieb genommen) wird. Dies ist zur langfristigen Sicherung einer ausreichenden Versorgung mit Kinderbetreuungsplätze vor Ort nötig.
Die Verkleinerung der Fläche für die Kindertagesstätte mit geplanten 120 Plätzen auf 2.418m² erachten wir als zu klein. Auch wenn die Größe rein rechtlich ausreichend sein kann, erfüllt dies nicht die Anforderungen an eine Kindertagesstätte im ländlichen Raum. Hier sind die Ansprüche an gesundes Aufwachsen im Grünen mit ausreichend Platz auch für naturnahe Pädagogik höher und die Platzverhältnisse weitläufiger. Daher ist es nicht nötig mit Mindestmaßen zu kalkulieren wie in einer innerstädtischen Kindertagesstätte. Dies ist auch ein besonderer Standortvorteil für ländliche Kindertagesstätten, den man nicht grundlos aufgeben darf. Daher ist die Fläche auf min. 3.000m² zu vergrößern.
Im Bebauungsplan wird „[f]ür die geplante Kindertagesstätte (KITA) […] erwartet, dass aufgrund der Lage im ländlichen Raum etwa die Hälfte der Kinder mit dem privaten Pkw zur Betreuungseinrichtung gebracht werden“ (S. 27 der Begründung). Dies entspricht nicht den für den Norden vorgesehenen Verkehrskonzepten, wie man aktuell an den Planungen des Entwicklungsbereiches Krampnitz – einer Ortslage von Fahrland und damit unmittelbar angrenzend – beobachten kann. Es erschließt sich nicht, warum man gerade einmal 2 km Luftlinie weiter in Krampnitz davon ausgeht, dass gar keine Kinder mit dem Auto gebracht werden (wie aktuell aus der Auslegung des Bebauungsplanentwurfs Nr. 141-3 „Entwicklungsbereich Krampnitz – Klinkerhöfe Nord“ für die dortige Kita und Schule eindeutig hervorgeht) und hier auf Grund der Lage etwa 50%. Dieser Widerspruch ist aufzulösen.
2. Spielplatz
Mit der Änderung des Bebauungsplanes soll der bereits vorhandene Spielplatz rechtssicher festgesetzt werden. Dies ist zu begrüßen. Dabei sollte jedoch gleich eine Aufwertung des Spielplatzes vorgesehen werden, um dessen Attraktivität erheblich zu steigern: Die Spielfläche soll vergrößert und um weitere Geräte ergänzt werden. Der Zierrasen kann dafür verkleinert werden. Dabei sind sowohl Geräte für 0-6jährige, 6-12jährige als auch Jugendliche mit einzubeziehen.
Zudem sind attraktive Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Auch Verschattungsmaßnahmen müssen eingeplant werden – langfristig über entsprechend positionierte Bäume sowie kurzfristig hilfsweise mit Sonnensegeln. Für die Sauberkeit sind entsprechende Abfallbehälter vorzusehen, die nicht von Tieren geleert werden können.
Zum Schutz der Anlage vor den derzeit leider regelmäßig auftretenden Schäden durch Wildtiere ist eine Einzäunung vorzusehen und im Bebauungsplan festzusetzen. Dabei sind Zugänge von mehreren Seiten aus sicherzustellen.
3. Wohnanlage für Menschen mit besonderen Wohnbedürfnissen
Wir begrüßen die Planung eines „Nutzungskonzepts für eine Wohnanlage für Menschen mit besonderen Wohnbedürfnissen“. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass diese Zweckbestimmung dann auch in geeigneter Weise verbindlich im Bebauungsplan festgeschrieben oder im Städtebaulichen Vertrag geklärt wird. Eine bloße Umwidmung in „allgemeines Wohngebiet“ birgt sonst die Gefahr, dass am Ende doch wieder nur einfache, lukrativere Wohnungen gebaut werden statt der dringend vor Ort benötigten Infrastruktur für ältere Menschen.
Für die weitere Spezifizierung des Nutzungskonzeptes werden im aktuellen Bebauungsplanentwurf drei Varianten vorgestellt, die im Weiteren untersucht werden sollen. Auf Grund der Bedarfe vor Ort bevorzugen wir die Kombination der Varianten 1 und 2: eine klassische Pflegeeinrichtung (gegebenenfalls auch kleiner als die 120 Betten) und betreute Wohngruppen. Dabei sind bei den betreuten Wohngruppen die mindestens 30% mietpreis- und belegungsgebundener Wohnraum einzuhalten und im besten Fall auf 50% zu erhöhen.
In der Wohnanlage ist auch ein zentraler, für die Öffentlichkeit zugänglicher größerer Raum als Treffpunkt und Begegnungsort für kleinere Veranstaltungen einzubeziehen. Hierfür besteht im Ort ohnehin derzeit ein Mangel, zudem ist dies auch für die Senior*innen sehr gut nutzbar – die dann dort wohnenden ebenso wie die im Ort wohnhaften. So wird auch das soziale Miteinander in Fahrland gefördert und es können sowohl interne als auch externe Angebote entstehen.
4. Geänderte Zufahrt
Wir begrüßen die geänderte Zuwegung über die zentrale Gartenstraße statt des Hasenstegs sowie die Beachtung von MIV und Fuß-/Radverkehr. Da für die geplanten Einrichtungen vor Ort auch Lieferverkehr anstehen wird, ist auf den Lärmschutz für die angrenzenden Wohnhäuser zu achten.
Darüber hinaus ist genauer darzustellen, wie dieser Lieferverkehr in Form größerer Fahrzeuge an der Engstelle von nur 6,5m Straßenbreite (in Kombination mit dem Fuß- und Radweg) funktioniert.
Eine Frage stellt sich noch in Bezug auf die bestehende, wenn auch unbefestigte Zufahrt zum angrenzenden Heizkraftwerk: Wieso wird selbige Zufahrt nicht genutzt oder zumindest das Heizkraftwerk beim Neubau der Zuwegung mit einbezogen? Wurde beides geprüft? Wenn nicht, sollte dies nachgeholt werden.