Ortsbeirat beschließt Organklage gegen die Stadt Potsdam

Der Ortsbeirat Fahrland hat am Mittwoch in seine Sitzung eine sogenannte Organklage gegen die Stadt Potsdam beschlossen, weil er sich durch das Handeln des Oberbürgermeisters in seinen Rechten verletzt sieht.

Wir finden es gut, wenn die Rechte die der Ortsbeirat nach der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg klargestellt werden, da viele Entscheidungen und Beschlüsse verwaltungsseitig schlicht ignoriert werden.

Nachzulesen in der Berichterstattung in den PNN.

 

Erster Erfolg gegen weitere ungebremste Bebauung: Ketziner 22 vorerst unzulässig

Das großartige Engagement unseres BI-Mitgliedes Stefan Matz, der auch im ORtsbeirat seit über 1 Jahr an dem Thema dran bleibt, zeigt erste Erfolge – leider war auch hierfür erst großflächiger öffentlicher Druck nötig, damit etwas passiert.

Aber lest selbst alle Detail in dem Artikel in den Potsdamer Neuesten Nachrichten sowie im Kommentar dazu. Und auch einen Tag später berichten die PNN erneut, diesmal darüber wie es weitergeht.

Bebauungsplan Nr. 132 „Am Friedhof“ in öffentlicher Auslegung

Noch nicht Schluss mit Bebauung in Fahrland??? Leider nein, aber jeder Einzelne von uns kann etwas dagegen tun: Der Bebauungsplan Nr. 132 „Am Friedhof“ liegt noch bis 8.6. öffentlich aus und jeder kann via Post oder Mail dort Stellungnahmen jedweder Art einreichen.
Alle Infos zum Bebauungsplan und die (Mail-)Adresse zum Einreichen findet ihr hier: https://www.potsdam.de/bebauungsplan-nr-132-am-friedhof-ot-fahrland-0
 
Es ist sehr wichtig, dass sich möglichst viele beteiligen, damit der Bebauungsplan noch geändert werden kann. Dazu trifft sich morgen Abend auch die BI, um eine eigene Stellungnahme zu verfassen. Diese werden wir dann auch öffentlich zugänglich machen, sodass man sich auch daraus Argumente ziehen kann (möglichst etwas umformuliert), die einem selbst wichtig sind.
 
Gemeinsam bewegen wir etwas, packen wir es an!

Überaus erfolgreicher Frühjahrsputz

Auch die BI hat heute mit Hand angelegt beim jährlichen Frhjahrsputz, ebenso wie viele viele Nachbarn kreuz und quer in Fahrland und Kartzow. Insgesamt 2 Container konnten gefüllt werden – neben vielen vielen privaten Mülltonnen von Leuten, die um ihr eigenes Haus mitgemacht haben. Denn morgens an den 3 Treffpunkten waren es tatsächlich nicht so viele. Aber beim Sammeln im Lauf des Vormittags trafen wir plötzlich immer wieder Leute, die dazu stießen oder mit eigenen Müllsäcken ausgestattet in ihrer direkten Nachbarschaft für Ordnung sorgten. Auch einige Kinder halfen mit sammeln.

Das freut uns natürlich, auch wenn der Anlass eigentlich immer schade ist – sollte doch eigentlich Jeder und Jede seinen Müll immer ordnungsgemäß entsorgen.

Zum krönenden Abschluss haben die Fahrländer Jäger sogar noch zum Bratwurst-Essen geladen – wer da nicht längst wieder zu Hause war, mit dem guten Gefühl eine gute Tat begangen zu haben, an der man sich auch noch wieder täglich freuen kann. Für die Umwelt, für Fahrland, für uns.