Erfolgreiche Schulwegsicherheitsaktion mit bis zu 70 Teilnehmenden

Wir bedanken uns bei 60-70 Teilnehmenden an unserer heutigen Schulweg-Sicherheits-Aktion. Eine gute Zusammenfassung bietet dieser schöner MAZ-Artikel.
„Gegen dunkle und unbefestigte Wege zur Regenbogenschule in Fahrland haben am Freitagabend rund 60 Bürger protestiert. Mit und ohne Taschenlampen gingen sie den meistgenutzten Schulweg ab: einen unbeleuchteten und matschigen Waldpfad, den die Kinder täglich nehmen müssen.“ titelte die MAZ.

Hier geht es zum schön ausführlichen Bericht der MAZ mit Fotostrecke

Hier geht es auch noch zur Ankündigung der Aktion in den PNN

Bilder der Veranstaltung:

Aktion sicherer Schulweg

AKTION SICHERER SCHULWEG – JETZT REICHT‘S!
Seit Jahren müssen viele Fahrländer Kinder in der dunklen Jahreszeit über einen unbefestigten, schwer erkennbaren Feldweg, einen dunklen Waldweg oder über einen unbeleuchteten Friedhofsweg zur Schule gehen!
Die Bürger_innen-Initiative Fahrland will (mit Unterstützung des Ortsbeirats Fahrland) darauf aufmerksam machen und lädt ein:
Am Freitag, 26.01.2018 um 16:30 Uhr treffen wir uns vor dem Hort der Regenbogenschule. Gemeinsam mit eingeladenen Vertretern der Stadtverwaltung und der Presse werden wir diese unsicheren Schulwege abgehen und fordern:

MACHT ENDLICH DAS LICHT AN!
Und befestigt den Weg von der Döberitzer Str. zur Schule!

Eingeladen sind alle Fahrländer_innen, insbesondere Schüler_innen und Vorschüler_innen der Regenbogenschule mit ihren Familien und Freunden. Jede weitere Unterstützung ist herzlich willkommen. Bitte mit Taschenlampen, Laternen, Schulranzen, Rucksäcken, Trillerpfeifen und möglichst vielen Sicherheitswesten ausrüsten. Im Anschluss gibt es Kinderpunsch und Kekse auf dem Parkplatz vorm Friedhof zum Aufwärmen.
Kommt zahlreich!

Hier geht es auch zur Facebook-Veranstaltung

Fahrländer Grundschule dauerhaft dreizügig

„Während vorerst eine Interimslösung mit Containern für den nötigen Platz sorgt, wird parallel der Schulneubau vorangetrieben. Bis Ende 2019 soll die Planung fertig gestellt sein. In mehreren Bauabschnitten wird es allerdings bis 2026 dauern, bis der Bau samt Außenanlagen fertiggestellt ist.“ (Märkische Allgemeine Zeitung, 18.01.2018) Diese Nachrichten freuen uns einerseits, da die Verwaltung die Notwendigkeit des Aufwuchses erkannt hat. Nicht so schön ist jedoch, dass diese Erweiterung 8 Jahre in Anspruch nehmen wird und dass es im kommenden Jahr u. U. noch einmal eine (unzumutbare) Interimslösung geben soll.

Schulwegsicherung im Kreuzungsbereich von Stechow/Gartenstraße

Gerade haben wir eine Anfrage bekommen, ob wir uns nicht um den für Kinder gefährlichen Übergang im Kreuzungsbereich von Stechow/Gartenstraße kümmern könnten.

Da ich selbst im Wohngebiet Eisbergstücke wohne und mein Sohn jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule fährt, kenne ich das Problem natürlich. Ich habe als Mitglied des Ortsbeirates schon zwei Anläufe unternommen, um die Situation dort zu entschärfen. Die Antworten der Verwaltung waren:

  1. Fußgängerüberweg: geht nicht, da der Kreuzungsbereich zu dicht an diesem Überweg wäre, ist in Deutschland so nicht zulässig
  2. Busse müssen Warnblinkanlage bei Halt einschalten, das kostet nichts, muss nur angewiesen werden und daraus folgt ein Überholverbot und Schrittgeschwindigkeit für den entgegenkommenden Verkehr nach STVO: Die ablehnende Antwort der Verwaltung finden Sie in der Anlage. Diese erfolgte, obwohl sich die Polizei dafür ausgesprochen hatte. Kurzfassung: in der Regel queren nur Volljährige diesen Bereich, es sind keine Unfälle mit Fußgängern in den vergangenen 3 Jahren bekannt

Ablehnende Antwort der Verwaltung

Regenbogengrundschule wird dauerhaft auf 3 Züge erweitert!

Im Bildungsaussschuss der Stadt Potsdam wurde soeben amtlich verkündet, dass die Regenbogengrundschule dauerhaft dreizügig werden muss. Unsere Sprecherin Tina Lange ist vor Ort und hatte wiederholt eingefordert den Schulentwicklungsplan für Fahrland zu überprüfen.
Nun belegt die neueste Bevölkerungsprognose was vor Ort schon lange zu spüren ist.
Wir freuen uns, dass die Verwaltung jetzt endlich anfängt zu handeln und nun die bauliche Erweiterung sowie die zeitliche Schiene und notwendige Übergangslösungen planen wird. Wir werden den Planungsprozess natürlich weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten.