die BI Fahrland hat neue Sprecher*innen gewählt

Nach 2 Jahren wurde es Zeit für Neuwahlen: Wir haben beschlossen, unsere 3 Sprecher*innen neu zu wählen. Dies war auch deshalb empfehlenswert, weil wir in den letzten beiden Jahren immer wieder neue Mitglieder gewinnen konnten und inzwischen fast 20 Leute sind. Unsere beiden alten Sprecher*innen Stefan Wind und Tina Lange traten nicht mehr zu Wiederwahl an, bleiben der BI Fahrland aber natürlich erhalten. Wir bedanken uns bei Ihnen für ihr Engagement.

Unser Sprecherin Anke Oehme hingegen entschloss sich erneut zu kandidieren. Hinzu kamen mit Stefan Matz und Matthias Päper 2 weitere sehr aktive Mitglieder der BI. Die 3 wurden einhellig zu den neuen Sprecher*innen gewählt. Wir freuen uns darüber sehr und gratulieren.

Unsere 3 Sprecher*innen werden hier auch als „Redaktionsteam“ ab sofort den Blog bereichern.

Eure Anke, Stefan & Matthias

Petition gegen Abriss des Kinderbauernhofs Groß Glienicke gestartet

Hilferuf des Kinderbauernhofs in Groß Glienicke. Er soll nach Willden der Stadt Potsdam abgerissen werden, und das nur weil er bereits zu DDR-Zeiten gebaut wurde, aber seit den 1990er Jahren im Landschaftsschutzgebiet liegt. Seltsam mutet es da an, dass die Stadt Potsdam parallel ja gerade 60 (!) Hektar Land im „Entwicklungsgebiet Fahrland-West“ aus demselben Landschaftsschutzgebiet herauslösen und massiv bebauen möchte. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit?

Bitte unterschreibt daher diese Petition: Hier könnt ihr die Petition unterschreiben.

Anträge für günstige kommunale Wohnungen in Krampnitz gestellt

Die Fraktion DIE aNDERE hat in der Stadtverordnetenversammlung den Bau kommunaler und günstiger Wohnungen in Krampnitz beantragt – 2.000 an der Zahl. Die Verwaltung steht dem leider eher skeptisch gegenüber, weil man das Geld durch den Verkauf der Grundstücke für den Bau der dortigen Infrastruktur fehlt.
Wir halten diesen Weg auch für zu kurz gedacht – einmal verkaufte Flächen bekommt die Stadt nur schwer zurück und dann hat sie darauf auch nur noch wenig Einfluss. Andere Städte mache schon lange vor wie es geht: „In München wird neues Baurecht bereits seit 20 Jahren nur noch dann geschaffen, wenn die Käufer sich zum Bau von mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen verpflichten. Auch in Hamburg sind Konzeptvergaben seit Jahren üblich. Im baden-württembergischen Ulm werden schon seit mehr als 100 Jahren neue Baugebiete nur dann ausgewiesen, wenn alle Grundstücke in städtischer Hand sind.“

Den ganzen Beitrag könnt ihr hier in der PNN nachlesen.

Kinderbauernhof in Groß Glienicke soll abgerissen werden

Unglaublich, aber wahr: Wenn es darum geht 60 Hektar (!) Land in Fahrland aus dem Landschaftsschutzgebiet auszugliedern, um es massiv zu bebauen, soll das alles kein Problem sein. Wenn man aber einen Kinderbauernhof in Groß Glienicke im selben Landschaftsschutzgebiet erhalten will, geht das angeblich nicht, weil der ja im Schutzgebiet liegt und ohne Baugenehmigung erbaut wurde. Pikant hierbei: Der Bauernhof steht schon wesentlich länger, als es das Landschaftsschutzgebiet gibt!

Wir finden das kann es nicht sein und werden uns weiter für den Erhalt einsetzen. Ein Kinderbauernhof ist eine landschaftsverträgliche Nutzung, hat außerdem enorme soziale und pädagogische Bedeutung. Der Abriss würden den Ruin der Eigentümer bedeuten und damit gäbe es in Potsdam keinen Kinderbauernhof mehr – das ist für uns keine Option!

Hier gibt es einen Artikel in der MAZ dazu und hier in den PNN.

Krampnitz-Forum bringt neue Entwürfe: mehr Gewerbe, höhere Gebäude

Das öffentliche Krampnitz-Forum diese Woche hat neue Entwürfe präsentiert. Kerninhalte sind hier in der PNN und hier auch in der MAZ nachzulesen.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • höhere Gebäude, eins sogar 10-14 Stockwerke
  • wesentlich mehr Gewerbeflächen (mehr als 7x so viel!)
  • 7 statt 4 Kitas
  • 2 dreizügige Grundschulen, wobei die 1. ein gewagtes Startdatum hat mit 2022
  • 1 fünfzügige Gesamtschule mit dreizügiger Oberstufe, die 2025 starten soll
  • ab 2021 einen Busverkehr im 10-Minuten-Takt, bis dann im Dezember 2025 die erste Tram bis Fahrland rollt
  • 7 statt 4 Tiefgaragen (oberirdisch dürfen keine Autos stehen) mit max. 300m Fußweg zur Wohnung, allerdings bleibt es bei nur einem Auto für nur jeden 2. Haushalt, der Mehrbedarf entstand wohl eher durch das Gewerbe
  • Fahrradschnellweg am Fahrländer See vorbei
  • noch dieses Jahr auf Grund von Fördermitteln der Bau der Energiezentrale
  • weiterhin 2021 Bezugsbeginn der 1. Wohnungen geplant
  • größere Sportanlagen geplant
  • nach wie vor KEIN Kiezbad im Norden geplant
  • nach wie vor KEINE Standorte der Feuerwehr oder der Müllentsorgung geplant